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Was ist ein LLM? Große Sprachmodelle einfach erklärt

Hinter ChatGPT, Claude, Gemini und Copilot steckt dieselbe Technologie: das Large Language Model (LLM), zu Deutsch „großes Sprachmodell". Ein LLM hat in seinem Training riesige Textmengen gesehen und dabei ein Gespür dafür entwickelt, welches Wort am wahrscheinlichsten als Nächstes folgt. Aus diesem einfachen Prinzip entsteht etwas verblüffend Leistungsfähiges: Texte schreiben, zusammenfassen, übersetzen, Fragen beantworten.

Dasselbe Prinzip erklärt aber auch die größte Schwäche: die Halluzination. Ein LLM „weiß" nicht, was wahr ist — es erzeugt plausiblen Text. Wenn die plausibelste Fortsetzung faktisch falsch ist, klingt der Fehler genauso überzeugend wie eine richtige Antwort. Wer LLMs beruflich nutzt, muss dieses Verhalten verstehen.

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Häufige Fragen

Was bedeutet LLM?

LLM steht für Large Language Model — großes Sprachmodell. Es bezeichnet KI-Modelle, die auf riesigen Textmengen trainiert wurden und Sprache erzeugen können. ChatGPT, Claude und Gemini beruhen alle auf dieser Technologie.

Warum erfinden LLMs manchmal Fakten?

Ein Sprachmodell erzeugt die statistisch plausibelste Fortsetzung eines Textes — es prüft nicht, ob diese Fortsetzung wahr ist. Wenn das Modell etwas nicht „weiß", erzeugt es trotzdem eine flüssige, überzeugend klingende Antwort. Dieses Verhalten heißt Halluzination und ist ein strukturelles Merkmal der Technologie, kein Fehler, der einfach behoben wird.

Kann man einem LLM vertrauen?

Als Schreib- und Denkwerkzeug ja, als Faktenquelle nur mit Überprüfung. Die Grundregel für den beruflichen Einsatz: Jede Zahl, jedes Zitat und jede Quellenangabe aus einem LLM wird unabhängig verifiziert, bevor sie weiterverwendet wird.

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